Der Ortsrat


Aktuelles
Vereine und Verbände
Veranstaltungskalender
Der Ortsrat
        Mitglieder
        Protokoll
        Termine und Infos
        Erreichbarkeit
        Sprechstunden
Der Ort - Kirrberg
Ortsarchiv
Links
Home
e-Mail
Impressum
Auf dieser Seite finden Sie immer das aktuelle Protokoll der letzten Sitzung.
Diesmal finden Sie hier das Protokoll der 7. Orstratssitzung dieser Legislaturperiode vom 23. Mai 2000.
Selbstverständlich können wir Ihnen auch hier im Internet immer nur das Protokoll des öffentlichen Teils der letzten Sitzung zur Verfügung stellen.


Damit Sie schnelle an die Informationen gelangen, die Sie wirklich interessieren können Sie hier direkt den Abschnitt anwählen, der Sie interessiert.





Anwesend sind:

  • Ortsvorsteher Schöner als Vorsitzender
  • Manuel Diehl, Norbert Duppe, Rudi Fuchs, Michael Horst, Martin Lambert, Thomas Link, Christoph Meier, Stephan Schlicker, Gisela Schößler
  • das Ratsmitglied Armin Loup
  • als Gast Architekten Damm und Ecker (bis 20.50 Uhr, Ende TOP A) 1)
  • von der Verwaltung Oberbürgermeister Ulmcke (von 19.05 Uhr bis 19.15 Uhr, zu TOP A) 2), Beigeordneter Schneidewind (ab 19.00 Uhr, TOP A) 1), Dipl.-Ing. Munschauer, Stadtamtfrau Baron-Lehmann.
  • Entschuldigt fehlt: Ortsratsmitglied Fred Hene







1) Stand der Planungen bezüglich Dorf- und Marktplatzgestaltung (Teil I)


OV Schöner weist darauf hin, dass sich aufgrund der späteren Verabschiedung des Haushaltsplanes im Stadtrat und der derzeit noch nicht erfolgten Genehmigung durch den Landrat eine Verzögerung in der Durchführung des Marktplatzprojektes ergeben habe. Es bestehe jedoch überhaupt keine Gefahr, dass die Zielvorgabe (weitgehende Fertigstellung der Maßnahme während der jetzigen Legislaturperiode des Ortsrates) nicht eingehalten werden könne. Nachdem der Marktplatz sich über viele Jahre in einem unbefriedigenden Zustand präsentiert habe, seien vom Ortsrat nun rechtzeitig alle erforderlichen Schritte eingeleitet worden, um die fristgemäße Ausführung sicherzustellen. Als nächste Stufe stehe der Abschluss der unterirdischen Arbeiten im Marktplatzbereich an.

Das Architekturbüro Ecker und Damm habe zwischenzeitlich ein modifiziertes Planungskonzept ausgearbeitet, das auch den verkehrstechnischen Vorgaben des Ingenieurbüros Schmehr Rechnung trage.

Herr Damm und Herr Ecker erlätern die seit der letzten Sitzung erfolgten Änderungen anhand einer Planskizze und Detailausschnitten:

  • Vorsehen einer leichten Biegung an der Einfahrtzur Straße Am Dorfplatz von der Ortsstraße aus (Geschwindigkeitsreduzierung)

  • Genaue Festlegung der Standorte für die Bepflanzung (Entwicklung eines geometrischen Baumbildes aus vorhandener und neuer Bepflanzung, Kaschieren von reizlosen Fassaden)

  • Herstellung eines attraktiven Platzabschlusses an der Einmündung Ortsstraße/Am Dorfplatz durch Errichtung einer Wandscheibe mit Raum für Infotafel und Sitzgelegenheiten, außerdem Anbringen einer Pergolakonstruktion (evtl. Nutzung als Biergartenbereich seitens der Gaststätte Zur Post).
    Planung muss vorbehaltlich der Zustimmung der betroffenen Grundstückseigentümer bzw. Pächter erfolgen.

  • Ausstattung der Mauerscheiben am Kreisel mit Sandsteinbank, die auf einem Podest mit integrierter Straßenlampe installiert ist (gleichzeitig Raum für Strom- und Wasseranschlüsse), evtl. kleine Wasserspiele oder Pflanzenberankung an Mauerscheiben, Anbringung eines Elements (z.B. Eisenkonstruktion), das ein Überklettern und Sitzen auf der Mauer vermeiden soll.

  • Unterscheidung der Beleuchtungskörper nach Standardlampen (zur Ausleuchtung des Straßenraumes nach Verkehrssicherheitsaspekten) und anderen optisch ansprechenden Modellen (z.B. Lichtstehle sowie Bodeneinbauleuchten zur Hervorhebung der Begrünung), Verwendung von Lampentypen der Firma Bega.

  • Installation eines dauerhaften Maibaumes am Rand des Marktplatzes, dennoch insgesamt an einem zentralen Punkt (rechtzeitig Festlegung des Standortes wegen Einplanung der Fundamente)
Mit Zustimmung des Ortsrates wird TOP A) 1 wegen des Eintreffens von Oberbürgermeister Ulmcke, der anschließend noch einen Termin wahrzunehmen hat, an dieser Stelle unterbrochen und TOP A) 2 eingeschoben.



2) Verpflichtung des ehrenamtl. Feld- und Forstschutzbeauftragten Karl-Heinz Bernhard


Oberbürgermeister Ulmcke erklärt, die Wahrnehmung des Feld- und Forstschutzes sei eine wichtige Aufgabe im Dienste der Allgemeinheit. Es sei umso höher zu bewerten, dass die Bereitschaft bestehe, diese Funktion ehrenamtlich auszuführen. Gerade in Zeiten zunehmender Natur- und Umweltverschmutzung komme dem Einsatz ehrenamtlicher Feld- und Forstschutzbeauftragter eine große Bedeutung zu. Diese hätten in gewissem Rahmen die Befugnis eines Polizeibeamten (z.B. Aufsichtsfunktion, Feststllung sowie Weiterleitung von Gefahren in Wald und Feld). Zur Legitimation erhielten die Feld- und Forstschutzbeauftragten einen Dienstausweis und eine Plakette. Herr Bernhard habe für sein neues Amt eine entsprechende Schulung durchlaufen müssen. Außerdem verfüge er auch als Natur- und Umweltschutzbeauftragter über den notwendigen Sachverstand. Bei der Ausübung seiner Aufegaben sei die Unterstützung der Bevölkerung sowie des Ortsrates und der zuständigen Stellen der Stadtverwaltung notwendig.
Oberbürgermeister Ulmcke dankt Herrn Bernhard für die Übernahme des Ehrenamtes und verpflichtet ihn auf die ordnungsgemäße Erfüllung seiner Obliegenheiten und zur Verschwiegenheit. Gleichzeitig überreicht er ihm eine Urkunde sowie den Dienstausweis, die Plakette und eine Broschüre mit den notwendigen Vorschriften. Der Oberbürgermeister wünscht Herrn Bernhard viel Erfolg für seine Tätigkeit und verabschiedet sich mit dem Hinweis, dass das Kirrberger Marktplatzprojekt im neuen Haushaltsplan berücksichtigt sei und nach der Haushaltsgenehmigung durch den Landrat wie vorgesehen realisiert werden solle.



1) Stand der Planungen bezüglich Dorf- und Marktplatzgestaltung (Teil II)


Die Architekten Damm und Ecker fahren in der Erläterung des neuesten Planungskonzeptes fort:

  • Einfassung der Platzfläche unter der vorhandenen Weide im Bereich des Kindergartens zur Hervorhebung des Symbolcharakters des Baumes und Schaffung eines Zwischenstopps auf dem Weg von Markt- zu Dorfplatz (große Baumscheibe, Halbkreis-Sandsteinwand mit Gitteröffnungen und Sitzgelegenheiten zu beiden Seiten, dadurch Nutzung für Öffentlichkeit und Kindergarten, Neugestaltung des Eingangsbereichs zu Kindergarten). Diese Planungsidee bedarf der sorgfältigen Abstimmung mit den Verantwortlichen des Kindergartens (grundsücksrechtliche Fragen). Ebenso ist der finanzielle Rahmen zu beachten (evtl. erst Realisierung zu einem späteren Zeitpunkt).

  • Einsetzen von Pollern zur Markierung der Platzkanten und Abschottung des Straßenbereichs, z.T. Einbauen von lichttechnischen Verorgungsleitungen (Standorte links und rechts der Straße Am Dorfplatz, vor Anwesen Burgard, evtl. herausnehmbare Poller links der Eckstraße).

  • Ausgestaltung der Pflasterung:

    Marktplatzbereich: großformatige, klar strukturierte Pflasterung, aufgelockert durch linienartige Strukturen (Andeutung von Laufwegen), evtl. mit Natursteinband
    Zuwegungen:
    (fußläfige Verkehrswege)
    Altstadtplaster in abgetönten, verschiedenen Farben (Gegengewicht zu strengen Strukturen)
    Parkflächen: Mauerwerksverband mit versetzten Steinen und 3 cm breiten Längsfugen (Möglichkeit der Begrünung). Hier ist noch Pflegeaufwand zu klären.
    Straße Am Dorfplatz: Sonderfläche in Radialstruktur
    Alle Materialvorschläge werden zu gegebener Zeit mit den Verantwortlichen der Stadtverwaltung abgestimmt. Auch ist eine Bemusterung vorgesehen. Insgesamt sollte auf die Möglichkeit geachtet werden, handgeschlagenen Lava-Basalt oder Buntsandstein aus Abbruchbeständen zu erhalten (bei Ausschreibung ebenfalls berücksichtigen).

  • Vorsehen von erhabenen Verkehrsinseln in Orts- und Mörsbacher Straße zur Aufweitung des Straßenraumes und als Überquerungshilfe für Fußgänger (Überfahrbarkeit für Schwertransporter im Sonderfall möglich), in der Eckstraße nur markierte Mittelfläche.
    Zu klären ist noch die Frage der Anbringung von Zebrastreifen.

  • Gestaltung des überfahrbaren innenbereichs des Kreisels mit durchgefärbtem Asphalt, Anbringung des Kirrberger Wappens in der Mitte.

  • Fortführung des Straßenbelags Am Dorfplatz bis zum Einmündungsbereich Ortsstraße, evtl. Auflockerung des Pflasters durch gelegentliches Einbringen von anders strukturierten Steinen.
Die Ortsratsmitglieder erörtern die einzelnen Punkte und betonen die Notwendigkeit der gemeinsamen Erarbeitung eines Planungskonzeptes, das für alle Bürger transparent sei und auf höchstmögliche Akzeptanz treffe.

Der Ortsrat diskutiert außerdem das Thema Parken vor Schreibwaren Meier/Poststelle. Herr Schneidewind weist darauf, dass es wünschenswert wäre, eine einigermaßen geordnete Situation zu schaffen, ohne spezielle Markierungen vorzusehen. ORM Horst hielte es für am sinnvollsten, den jetzigen Zustand beizubehalten, da es keine nennenswerten Probleme gebe. Insgesamt wird die Ansicht vertreten, dass sich die neue Platzgestaltung und die ausreichenden Parkplätze in der Umgebung positiv auf das Parkverhalten im Zentrum Kirrbergs auswirken werden.

Beim Thema Umbau Raiffeisenbank sieht OV Schöner keine Abstimmungsschwierigkeiten. Da Herr Mertz von der Raiffeisenbank auch in der Projektgruppe vertreten sei, werde darauf geachtet, dass die Planung im Einklang mit dem Marktplatzkonzept stehe, falls die Bank öffentliche Fläche in Anspruch nehmen müsste.

Auf Anfrage von ORM Meier erlätert Herr Ecker, dass es aus verkehrstchnischen Gründen nicht sinnvoll wäre, den Marktplatzbelag als Verbindung der beiden Flächen über die Eckstraße weiterzuführen. Als verbindendes Element dienten auch die linienartigen Pflasterstrukturen.

Dipl.-Ing. Munschauer macht darauf aufmerksam, dass auch die Ortspolizeibehörde rechtzeitig über die innerörtliche Verkehrsplanung informiert werden müsse, zwecks Abstimmung von verkehrspolizeilichen Anordnungen (z.B. verkehrsberuhigte Bereiche, Tempo-30-Zonen). Herr Munschauer spricht außerdem das weitere zeitliche Vorgehen an. Er schildert die bis zur Vergabe erforderlichen Schritte und stellt als Vergabetermin die Ratssitzung vom 31.08. bzw. 17.10. in den Raum. Da der frühere Termin nur unter großen Schwierigkeiten einzuhalten wäre (z.B. rechtzeitige Fertigstellung Ingenieurprojekt noch ungewiss), wäre der Oktobertermin realistischer.

Der Ortsrat befürwortet aus mehreren Gründen (z.B. geringerer Zeitdruck, keine Beeinträchtigung der Kirmesaktivitäten) ebenfalls den späteren Vergabetermin (17.10.). Auf Vorschlag von OV Schöner kommt der Ortsrat überein, alle erforderlichen Gestaltungsplanungen den fachlich versierten Beratern (Munschauer, Damm + Ecker, Schmehr, Schmidt) zu überlassen. Der Ortsrat bzw. einzelne Ortsratsvertreter können bei Bedarf hinzugezogen werden. Zum Zweck der Bemusterung soll kurzfristig eine Projektgruppensitzung einberufen werden.

Abschließend weist OV Schöner darauf hin, dass auch optisch ansprechende Hinweisschilder für Sehenswürdigkeiten bzw. örtliche Einrichtungen (z.B. Schule, ev. Gemeindezentrum, Sportplatz) in der Ortsmitte vorgesehen werden sollten.



3) Unterrichtungen


  • Der Vorsitzende bittet die Ortsratsmitglieder, sich rechtzeitig Gedanken über die Planung des nächsten Maifestes zu machen. Eine Arbeitssitzung zu diesem Thema sei für den Herbst geplant.

  • Am Wochenende sei die Einweihung der neuen Tennisanlage erfolgt. Zu den Feierlichkeiten konnten viele Gäste begrüßt werden (Innenminister, Landrat, Oberbürgermeister, alle Beigeordneten, Stadtrats- und Ortsratsmitglieder, zahlreiche Vereinsvorsitzenden). Nicht vergessen werden sollte bei dieser Gelegenheit der frühere Vorsitzende des Tennisclubs, Franz Schwaz, der mittlerweile verstorben sei. Dieser habe den Anstoß zur Verlagerung der Tennisanlage und den damit verbundenen Umstrukturierungen gegeben.

  • Der Kanal am Sportpark sei mittlerweile fertiggestellt, verfilmt und abgenommen worden. Das Sportplatzumfeld sei ebenfalls weitesgehend wie gewünscht hergerichtet worden. Dank ergehe an alle Verantwortlichen. Die Tiefbauabteilung werde gebeten, noch einen Wall - wie besprochen - anzulegen. Die Pflegearbeiten müssten dann vom Verein übernommen werden.

  • Demnächst werde in der Heimbachstraße, gegenüber Anwesen Väth, ein Wendehammer angelegt. Die restliche Fläche solle begrünt und vor widerrechtlicher Nutzung (z.B. Schuttablagerung) geschützt werden.

  • Für den Bau des Kanals am Friedhof seien 80.000,00 DM im Haushalt eingestellt. Wie Herr Munschauer erlätert, habe sich die Trassierung als schwierig erwiesen. Wahrscheinlich könne die Maßnahme aber am 17.08. vergeben werden (Bauzeit ca. 4-6 Wochen). Es sei davon auszugehen, dass die Arbeiten bis 01.11. abgeschlossen werden könnten.

  • Die Friedhofsmauer werde in Kürze instand gesetzt. Herr Schmidt habe mitgeteilt, dass die Vergabe unmittelbar bevorstehe.
    Die Arbeiten um die Leichenhalle würden demnächst abgeschlossen, danach folge die Pflasterungsmaßnahme.
    Unbedingt verbesserungsbedürftig sei der Zustand der Reihengräber. Diskutiert werden sollte auch über die Position der Abfallbehäter in diesem Bereich.

  • Die Kirmes werde dieses Jahr ebenso gestaltet wie im vergangenen Jahr. Die entsprechenden Vorkehrungen seien getroffen.

  • In den nä:chsten Wochen sollen alle erforderlichen Stadtwerkemaßnahmen in der Straße Am Roßberg beendet werden. Danach werde die Fahrbahn so hergerichtet, dass sie die sicherheitstechnischen Anforderungen erfülle und auf längere Zeit keine Sanierungsarbeiten mehr notwendig seien.

  • ORM Schößler informiert, die "Mittelalterwoche", die vom 17.-24.04. im Rahmen des Projektes jugendorientierte Stadt in Kirrberg durchgeführt wurde, sei ein großer Erfolg gewesen. Für die Zukunft seien weitere Veranstaltungen in Kirrberg geplant.
    Der Arbeitskreis Kinder- und Jugendliche habe sich am 06.04. auf Einladung des Ortsrates zum ersten Mal getroffen. Die Vertreter von Vereinen, Verbänden und Kirchen seien daran interessiert, einen speziellen Veranstaltungskalender für Kinder und Jugendliche herauszugeben. Wünsche und Anregungen zu diesem Thema könnten auch über den Ortsratsbriefkasten entgegengenommen werden. Das nächste Treffen finde am 15.06. statt.

  • Herr Schneidewind weist darauf hin, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km im Bereich des Südtors der Unikliniken (Kirrberger Straße) wegen der dortigen Bushaltestelle eingeführt worden sei (unübersichtliche Situation für die ausfahrenden Busse).

  • ORM Schlicker informiert, die Kirrberger Internet-Homepage solle spätestens bis zur nächsten Ortsratssitzung fertig gestellt sein. Es seien noch einige Schritte vorzunehmen (z.B. Fotos).




© 2000-02 by Stephan Schlicker