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Auf dieser Seite finden Sie immer das aktuelle Protokoll der letzten Sitzung.
Diesmal finden Sie hier das Protokoll der 6. Orstratssitzung dieser Legislaturperiode vom 28. März 2000.
Selbstverständlich können wir Ihnen auch hier im Internet immer nur das Protokoll des öffentlichen Teils der letzten Sitzung zur Verfügung stellen.


Damit Sie schnelle an die Informationen gelangen, die Sie wirklich interessieren können Sie hier direkt den Abschnitt anwählen, der Sie interessiert.





Anwesend sind:

  • Ortsvorsteher Schöner als Vorsitzender
  • Manuel Diehl (bis 20.20 Uhr, TOP A) 2), Norbert Duppe, Rudi Fuchs, Fred Hene, Michael Horst, Martin Lambert, Thomas Link, Christoph Meier (ab 19.15 Uhr, TOP A) 1), Stephan Schlicker, Gisela Schößler
  • das Ratsmitglied Günter Schmidt (bis 21.20 Uhr; Ende TOP B) 1)
  • als Gast Architekt Roland Damm (bis 19.50 Uhr, Ende TOP A) 1)
  • von der Verwaltung Beigeordneter Schneidewind (bis 19.45 Uhr, TOP A) 1), Dipl.-Ingenieure Munschauer (bis 19.55 Uhr; TOP A) 2) und Schmidt (bis 20.20 Uhr, TOP A) 2), Stadtamtsrat Mörsch, Stadtamtfrau Baron-Lehmann.







1) Dorf- und Marktplatzgestaltung - Oberflächengestaltung und Verkehrsführung -


Der Vorsitzende weist darauf hin, dass in der vergangenen Woche eine Sitzung der Projektgruppe Dorf- und MArktplatzgestaltung stattgefunden habe, über die bereits in der Presse berichtet worden sei. Er bittet Herrn Damm, der als Projektgruppenbegleiter bisher wertvolle Arbeit geleistet habe, sein Konzept für die Umgestaltung der Ortsmitte vorzustellen. Eine Kurzbeschreibung liegt allen Ortsratsmitgliedern vor.

Herr Damm erlä,tert ausführlich anhand eines Gestaltungplanes, wie sich das Kirrberger Ortszentrum in Zukunft präsentieren könne. Die Grundidee bestehe darin, aus vorhandenen Strukturen, verbunden mit zeitgemäßen Stilelementen und ergänzt durch eine großzügige Grünraumgestaltung, ein Ortsbild entstehen zu lassen, das regionalen Vorbildcharackter erlangen könne.
Herr Damm stellt die Elemente der Platzgestaltung im Einzelnen vor, z.B.:

  • Begrünung entlang des gesamten Bereiches, auch im Parkraum (Bäme, Sukzessionsgrün)
  • Oberflächengestaltung in Verbundsteinen unterschiedlicher Größen und Farben, dem jeweiligen Nutzungsbereich entsprechend (Parken, Straßenraum, Bürgersteig), bzw. eigentliche Marktplatzfläche und Innenraum Kreisel evtl. in Natursteinpflasterung
  • Parksituation (diagonale Parkplätze vor Kindergarten, orthogonale Parkplätze im Bereich Schulvorplatz/Festplatz)
  • Anlegung eines kleinen Spiel- und Aufenthaltsplatzes neben dem Kindergarten
  • optische Aufwertung des Schul-/Festplatzes
  • teilweise Einrahmung des Kreisels mit Mauerbögen (evtl. mit Wasserakzenten)
  • Beleuchtung als gestalterischer Faktor (z.B. Hervorhebung der Begrünung)
  • Einbindung des Brunnens in das vorhandene Wegesystem
Dipl.-Ing. Munschauer informiert, zwischenzeitlich liege eine Entwurfsplanung bezüglich der Kreiselposition vom Ingenieurbüro Schmehr vor. Da diese nach geometrischen Richtlinien erstellt worden sei, weiche sie geringfügig von dem gestalterischen Konzept von Herrn Damm ab. Insbesondere seien die Ein- und Ausmündungen stärker aufgeweitet, und in diesen Bereichen seien Mittleinseln eingeplant. Da die Genehmigung des Landesamtes für Straßenwesen für das Projekt erforderlich sei, sollte versucht werden, sich am Konzept Schmehr zu orientieren.

Der Ortsrat diskutiert die Vor- und Nachteile des Konzeptes Schmehr und bittet die Herren Munschauer und Damm, anlässlich eines Gespräches mit Herrn Rosar (LfS) das Verkehrskonzept zum Thema Kreisel auf Grundlage der beiden Entwürfe nochmals so abzustimmen, dass sowohl den rechtlichen als auch den gestalterischen und sicherheitstechnischen Belangen Rechnung getragen werde.

Der Vorsitzende erlätert weiter, in der Projektgruppe sei bereits besprochen worden, dass der vordere Bereich der Straße Am Dorfplatz (Abschnitt bis zur Schule) in beiden Richtungen zu befahren sein sollte (Vermeidung von Verkehrsbelastung durch weite Umwege). Diese Regelung könne jederzeit aufgehoben werde, falls sie sich nicht bewähre.
Die Anordnung der diagonalen Parkplätze müsse allerdings festgeschrieben werden. Sie sollte Richtung Mühlstraße erfolgen (ursprüngliche Einbahnrichtung).

ORM Duppe regt an, die Fläche vor der Schule so auszugestalten, dass sie nachmittags für Freizeitaktivitäten genutzt werden könne (z.B. Inline-Skating, Skateboardfahren, Street- und Basketballspiele).

Herr Schmidt weist darauf hin, dass für das Inline-Skating Asphaltbelag benötigt werde. Seiner Meinung nach würde sich daher der Schulhof für bestimmte Sportarten besser eignen.

Der Ortsrat spricht sich dafür aus, eine Nutzung für Freizeitaktivitäten sowohl auf dem Schulhof als auch auf dem Platz vor der Schule (z.B. Boulespiele) einzuplanen. Ideen könnten in der Planungsphase noch vorgebracht werden.

Herr Munschauer hat folgende Änderungsvorschläge bzw. Anmerkungen zu dem von Herrn Damm vorgelegten Gestaltungskonzept:

  • Unmittelbare Anbindung des Bürgersteiges an das Schulgelände herstellen (im Interesse einer sicheren Schulwegführung)
  • Vorsehen von markierten Parkflächen vor Schreibwaren Meier (zur Vermeidung einer unkontrollierten Parksituation)
  • Evtl. Verzicht auf Wasserspiele an den Mauerbögen wegen hoher Unterhaltungskosten
  • Aus Gründen der Lagerhaltung und Ersatzteilbeschaffung sollte an den beiden bisherigen Vertrags-Beleuchtungsfirmen festgehalten weren.
    Außerdem ist eine lichttechnische Berechnug erforderlich
Herr Munschauer weist auch darauf hin, dass bei der Ausschreibung der Belagsarbeiten bereits verbindliche Angaben über die zum Einbau kommenden Materialien gemacht werden müssten. Daher sei eine frühzeitige Festlegung erforderlich.

ORM Duppe gibt zu bedenken, dass das Natursteinpflaster in der Talpassage nicht unproblematisch sei (Reperaturanfälligkeit, schlechte Begehbarkeit).

Der Ortsrat dikutiert die Frage, ob die Gestaltung des Marktplatzes in Natursteinmaterial - auch unter dem Kostenaspekt - sinnvoll wäre. Es wird vorgeschlagen, zumindest für Einfassungen und Markierungen Natursteine vorzusehen.

OV Schöner bittet, darauf zu achten, dass die geplanten baulichen Veränderungen bei Schreibwaren Meier und Raiffeisenbank noch auf die Planung des Marktplatzbereiches abgestimmt werden.
Er erkundigt sich, wie die zeitliche Umsetzung der weiteren Oberflächenarbeiten möglich sei.

Herr Munschauer erlätert, die erforderlichen Ausschreibungen könnten erst erfolgen, nachdem die Finanzierung gesichert sei (Verabschiedung Haushaltsplan, Genehmigung durch Landrat). Er schlage vor, zwischenzeitlich alle machbaren Vorarbeiten und Planungen abzuschließen, die für die Genehmigung des Projektes erforderlich seien.

Dipl.-Ing. Schmidt führt seitens der Grünflächenabteilung folgende Punkte an, die bei der Realisierung des Konzeptes Damm beachtet werden sollten:

  • Vermeidung von Weiden im Verkehrsraum (Schäden durch Wurzelwerk), besser Zurückgreifen auf langlebigere Ahornbäme
  • Zum Schutz der vorhandenen Weide sollten die dort geplanten Sitzmöglichkeiten nicht unmittelbar in der Baumumgebung angelegt werden.
  • Ausreichende Größe und geeignetr Untergrund für Baumscheiben im Bereich Kreisel vorsehen sowie Begehbarkeit herstellen.
  • Ausgestaltung der Mauerbögen am Kreisel so vornehmen, dass Kinder möglichst nicht zum Beklettern motiviert werden.
Der Ortsrat beschließt einstimmig, dass das von Herrn Damm ausgearbeitete Konzept der Gestaltung des Dorf- und Marktplatzes Kirrberg (Oberflächengestaltung und Verkehrsführung) wie vorgestellt umgesetzt werden solle, wobei beim Thema Kreisel noch eine Abstimmung mit der Ingenieurplanung Schmehr erfolgen solle (Genehmigungsfähigkeit). Herr Damm wird beauftragt, in Absprache mit den zuständigen Fachabteilungen das Oberflächenkonzept fortzuführen. Bei allen Positionen sind die gestalterischen Ansprüche den finanziellen Gegebenheiten anzupassen. Über Detailfragen, wie z.B. Farbe der Beläge, Lampentypen, entscheide der Ortsrat zu gegebener Zeit. Dies könne auch im Rahmen einer Projektgruppensitzung geschehen.



2) Unterrichtungen


  • Der Vorsitzende erklärt, beim diesjährigen Maifest (13.05.) in Kirrberg sollte auf Initiative des Motorsportclubs abends eine Jugenddisco stattfinden.
    Am gleichen Tag werde nun in Homburg auf dem Marktplatz eine große Musik-Fête durchgeführt. Auf einer Riesenleinwand werde dort der Grand Prix d´Eurovision (u.a. mit Stefan Raab) übertragen. Veranstalter sei die Gastst/auml;tte Marktgässje. Dem Kultur- und Verkehrsamt sei der Kirrberger Termin seit längerer Zeit bekannt gewesen. Da es sich in Homburg un einen Privatveranstalter handele, sei es nich möglich gewesen, die "Stefan-Raab-Fête" zu unterbinden. Es stelle sich nun die Frage, ob in Anbetracht der Homburger Feier (gleicher Zeitpunkt, gleiche Zielgruppe, größerer Einzugsbereich, attraktivere Präsentation) die Kirrberger Jugenddisco noch sinnvoll sei. Die Situation sei umso ärgerlicher, da in Kirrberg schon etliche Vorbereitungen getroffen worden seien (u.a. Vorgespräche mit Discoveranstalter). Eine kurzfristige Verschiebung der Jugenddisco sei in Kirrberg wegen anderer Ereignisse nicht möglich.

    Der Ortsrat spricht sich einstimmig dafür aus, die Kirrberger Jugenddisco anlässlich des Maifestes nicht durchzuführen, da bei einer Parallelveranstaltung kein ausreichender Zuspruch gegeben wäre.

    OV Schöner bemerkt, über die Durchführung einer Jugenddisco in Kirrberg zu einem späteren Termin sollte zu gegebener Zeit erneut verhandelt werden. Aufgrund seines heutigen Gespräches mit der SZ sehe er evtl. eine Chance, auch von dort eine entsprechende Unterstützung zu erhalten. Wünschenswert wäre auch ein Engagement der Karlsberg Brauerei.

    Mit Zustimmung des Ortsrates erhält der Vorsitzende des Motorsportclubs, Herr Wagner, die Gelegenheit, die weiteren Jugend-Aktivitäten des Vereins am Nachmittag (Ergänzung des traditionellen Programms) zu erlätern. Es finde für die Kinder und Jugendlichen (zwei Altersgruppen: 6-9 bzw. 10-14 Jahre) ein Fahrradparcours mit Geschlicklichkeitsaufgaben statt. Außerdem würden mit Unterstützung der Polizei Diebstahlsicherungsaktionen für Fahrräder durchgeführt.

  • Auf Bitte des Vorsitzenden berichtet Herr Schmidt über die Situation auf dem Kirrberger Friedhof. Im Zusammenhang mit den Sanierungsarbeiten in der Aussegnungshalle erfolge seitens der Grünflächenabteilung auch ein Rückschnitt der Bäme und Strächer. Die Halle selbst solle künftig intensiver gereinigt werdem. Die defekte Friedhofsmauer werde in Kürze wieder aufgebaut, z.T. in reduzierter Höhe.
    Bei den Reihengräbern, die in einem schlechten Zustand seien, werde mit allem Nachdruck für eine Verbesserung gesorgt. Das Friedhofspersonal sein angewiesen worden, künftig mit der gebotenen Sorgfalt die erforderlichen Arbeiten zu verrichten.
    Die Wasserstelle solle nach Abschluß der Kanalmaßnahmen renoviert werden. Auf Hinweis verschiedener Ortsratsmitglieder will sich Herr Schmidt außerdem bemühen, schnellstens die ordnungsgemäße Zugängigikeit zur Leichenhalle zu gewährleisten.

  • OV Schöner informiert über folgende Punkte:

    • Die Sperrmüllabfuhr erfolge in Kirrberg weiterhin nach dem bisherigen Modus (quartalsmäßige Abholung). Die Abfuhr auf Abruf müsse wegen vertraglicher Probleme seitens des EVS bis auf weiteres verschoben werden. Die Abfuhrtermine sollten nochmals in der Presse veröffentlich werden.
    • Aus Verkehrssicherheitsgründen sei seit heute die Holzbrücke am Lambsbach (Malafelsen) gesperrt. Leider sei der Ortsrat von der Ortspolizeibehörde nicht vorab informiert worden.
      Förster Helm wolle versuchen, mit seinen Waldarbeitern bis Anfang April die Begehbarkeit der Brücke wieder herzustellen.
    • Der Wendehammer am Tobisberg könne in diesem Jahr nicht mehr realisiert werden. Enstsprechende Grundstücksverhandlungen seien aber angelaufen.
    • Gemäß der Satzung über die Einteilung des Gebietes der Stadt Homburg in Gemeindebezirke vom 02.03.1993 umfasse der Gemeindebezirk Kirrberg das Gebiet in den Grenzen der bis zur Gebiets- und Verwaltungsreform vom 01. Januar 1974 selbständigen Gemeinde. Da keine exakten kartographischen Aufzeichnungen über dieses Gebiet existieren, habe die Verwaltung erklärt, dass alle Bereiche von Kirrberg, die bisher melderechtlich und nach Wahlbezirkseinteilung zu Kirrberg zählten, dem Gemeindebezirk Kirrberg zuzuornden seien. Dies gelte auch für die Bachstraße, und zwar sowohl für die bestehende als auch für eine künftige Bebauung.
    • Das städtische Haus an der Schlehhecke solle verkauft werdem. Interessenten könnten sich beim Liegenschaftsamt - Herrn Schindler - melden.
    • Die Stadtwerke verlegten in der nächsten Zeit die Erdkabel im Bereich von Untere Patron, Höhenstraße, Am Eichwald und Bachstraße (Teilabschnitt).
    • Der Hundeverein Kirrberg richte vom 04.-07. Mai im Homburger Waldstadion die Weltmeisterschaft aus. Einladung ergehe an alle Ortsratsmitglieder.
    • Die Ortsratsmitglieder Lambert und Schlicker hätten bereits einen ersten Entwurf zur Einrichtung der Kirrberger Internet-Homepage gestaltet. Änderungsvorschläge könnten noch eingearbeitet werden.

  • ORM Schößler weist darauf hin, am 06.04. finde ein Treffen der Vereine und Verbände statt, bei dem es um die Absprache der verschiedenen Jugendaktivitäten bzw. um den ersten Schritt zur Aufstellung eines Veranstaltungskalenders für Jugendliche gehe.




© 2000-02 by Stephan Schlicker